Neues Personalhaus in Tux
Ort
Tux
Bauherrschaft
Zillertaler Gletscherbahnen
Bauleiter
Kröll M., Hanser G.
Polier
Bertoni M., Gruber D.
Leistungen
- Gewerbe & Industrie
- Holzbau
- Baumeister/Hochbau
- Neubauten
Ende April 2025 wurde der ehemalige Kapellerhof in Vorderlanersbach komplett abgerissen. Fünf Monate später konnten bereits 17 der 44 neuen Wohneinheiten bezogen werden. Im November 2025 war das komplette Haus bezugsfertig. Eine immense Leistung, die auf grandioser Zusammenarbeit, exakter Planung und Effizienzoptimierung basierte. Wir blicken ein wenig tiefer, um verstehen zu können, wie dies gelingen konnte.
Das große Ganze vom RIEDER Hochbau Team
Für das große Ganze war das RIEDER Hochbau Team verantwortlich – also für den Abriss, den Rohbau und die Außenanlagen. Für den Abriss inklusive Recycling engagierte man als Subunternehmen Erdbewegungen Rauch, welches dank großem Engagement den ersten Grundstein für den schnellen Baufortschritt legte. Parallel dazu startete das RIEDER Hochbau Team bereits mit diversen Vorbereitungen und startete Anfang Mai 2025 mit den Betonarbeiten. Ab dem Erdgeschoss stellte es vor allem Hohlwandelemente auf und montierte Fertigteildecken. Man konnte schier täglich beim Wachsen des Gebäudes zuschauen. Jedenfalls ging es geschäftig zu, denn viele Gewerke waren parallel im Einsatz.
Präzise Planung und Fertigung in der Zimmereihalle
Das RIEDER Holzbau Team startete mit seinen Arbeiten im Juli in der Zimmereihalle. Es galt 660 m2 Dachelemente für den Dachstuhl vorzufertigen, damit binnen kürzester Zeit das komplette Dach montiert werden konnte. Präzise Planung war also oberste Prämisse, denn viele Details mussten im Vorhinein berücksichtigt werden – wie die mehr als 40 Dachdurchführungen für die Lüfterkästen, die zu einem späteren Zeitpunkt am Dachstuhl aufgestellt worden waren, die Integration der nachhaltigen Dämmstoffzellulose sowie die Brandschutzplatten bei der Unterkonstruktion der Dachelemente. Um nur einige Beispiele zu nennen.
Schneller und sicherer am Dach
Ende August war die Zeit gekommen – das Dach konnte aufgestellt werden. Und so lieferten zehn Sattelzüge die riesigen Elemente nach Tux. Wer die lokalen Gegebenheiten kennt, versteht, dass für den Transport die Bundesstraße gesperrt werden musste. „Alles eine Frage der Organisation, die sich jedenfalls rentiert hat, denn binnen drei Tagen war das Dach großteils fertig und regensicher“, erzählt Bauleiter Georg Hanser und fügt hinzu: „Einen schönen Nebeneffekt dürfen wir hier nicht vergessen. Denn in punkto Sicherheit konnten wir mit diesem Arbeitsablauf viel Positives erfahren. Ich könnte mir vorstellen, dass künftige Projekte des Öfteren so ablaufen werden – mit mehr Vorarbeit in der Halle und kürzeren Arbeitszeiten in luftigen Höhen.“
Finale Arbeiten
Doch damit waren die Arbeiten für das RIEDER Holzbau Team noch nicht beendet. Es durfte noch 300 m2 Fassadenschalung in Fichte mit Adlerlasur gestrichen sowie 290 Laufmeter Balkon fertigen und montieren. Bis zum 20. November 2025 war Vorarbeiter Daniel Gruber mit seiner Mannschaft vor Ort. Ebenso lange war auch das RIEDER Hochbau Team im Einsatz. Nach dem Rohbau kümmerte es sich um die Außenanlagen, setzte Randsteine und Entwässerungsschächte. Final schloss das RIEDER Asphalt Team mit seinen Arbeiten die Baustelle ab: die erste Asphaltschicht konnte noch im November 2025 fertiggestellt werden und die zweite im Mai 2026.